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Standortbezogenes Förderkonzept der Volksschule Dornbirn Oberdorf

Die Volksschule Oberdorf fördert ihre Schüler auf geistiger, emotionaler und körperlicher Ebene. Eine größtmögliche Individualisierung des Unterrichts wird angestrebt.

Wichtig ist die Kinder „dort abzuholen, wo sie stehen".

Wir sorgen grundsätzlich für ein positives Lern- und Schulklima, das bestmögliche Leistungen fördert und herausfordert.

Schwerpunkte bilden Integration und soziales Lernen.

Förderunterricht:

Der Förderunterricht von einer Wochenstunde hilft den lernschwächeren Kindern. Es ist eine Möglichkeit der zusätzlichen Förderung.

Es sollen Lernschwierigkeiten möglichst früh erkannt werden.

Einzelne Kinder benötigen den Förderunterricht für einige Wochen, andere können durchwegs das ganze Jahr hindurch betreut werden.

Die Teilnahme am Förderunterricht findet in Absprache mit den Eltern statt.

Förderung von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache:

Wir haben eine Schule mit einem hohen Anteil von Kindern nichtdeutscher Muttersprache. Hier ist die gezielte Förderung sehr wichtig.

„Deutsch Förderung" bei nichtdeutscher Muttersprache sowie „Deutsch intensiv" für außerordentliche Schüler (Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen) sind wichtige Möglichkeiten, die Sprachfähigkeit der Kinder zu verbessern.

Wichtig ist uns auch, dass möglichst viele Kontakte zwischen Kindern deutscher und nichtdeutscher Muttersprache stattfinden, damit der Spracherwerbprozess möglichst positiv beeinflusst wird.

Förderung durch muttersprachlichen Unterricht:

Die Kinder mit nicht deutscher Muttersprache (türkische und arabische Kinder) erhalten einen muttersprachlichen Unterricht. Zum Erlernen der deutschen Sprache ist die Beherrschung der Grammatik und des Wortschatzes in der eigenen Sprache unerlässlich.

Maßnahmen zur Förderung von begabten Schülerinnen und Schüler

Besonders schnell lernenden Kindern werden im Rahmen der Freiarbeit oder in einem differenzierten Unterricht entsprechende Herausforderungen angeboten.

Mit Begabungsförderunterricht Schach wird allen Kindern ein Angebot gemacht ihre strategische Denkfähigkeit zu verbessern.

 Maßnahmen zur Förderung des sozialen Lernens:

Der größere Teil der LehrerInnen beteiligt sich am Projekt „Eigenständig werden -soziales Lernen". Es geht um nachhaltige suchtpräventive Maßnahmen. Die LehrerInnen haben sich entsprechend vom Trägerverein SUPRO (Werkstatt für Suchtprophylaxe, Einrichtung der Maria Ebene) ausbilden lassen.

Ziele sind Gesundheitsförderung, Primärprävention von Suchtverhalten, Persönlichkeitsentwicklung (Lebenskompetenzen, Selbstwahrnehmung, Umgang mit Stress und starken Emotionen, kreatives und kritisches Denken).

Das Projekt wird integrativ in den Unterricht eingebaut und findet etwa im Umfang einer Wochenstunde statt.

Förderung von Kindern durch Sprachtherapie:

Alle Kinder der ersten Klassen werden von Schulbeginn an auf Defizite im Sprechen untersucht. Es findet dann eine gezielte Förderung der Schüler mittels speziell ausgebildeter LehrerInnen statt.

Vorschule:

Die Vorschulklasse ist ein Jahr zwischen Kindergarten und erster Klasse und wird als neuntes Schuljahr angerechnet.

Vorschulkinder brauchen meistens einfach nur noch ein wenig mehr Zeit und Förderung, um anschließend die erste Klasse ohne Schwierigkeiten zu bewältigen. Sie werden in der Sprache gefördert, ihre Feinmotorik wird geschult, ihre Grobmotorik verbessert, die Konzentrationsfähigkeit gesteigert, Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache werden intensiv betreut und natürlich darf das Spiel nicht zu kurz kommen. Unterricht findet meistens in einer kleinen Gruppe zwischen 10 und 15 Kindern statt.

 Förderung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf:

Während des stundenplanmäßigen Unterrichts kommen zusätzliche LehrerInnen zum Einsatz. In Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Klassenlehrer werden individuelle Förderpläne für die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf erstellt.

Im Bedarfsfall werden Kindern mit entsprechenden Beeinträchtigungen des Seh- oder Hörvermögens oder anderen Behinderungen entsprechende Lehrmittel und Lernmaterialien zur Verfügung gestellt.

Nahtstelle Kindergarten – Volksschule (Schuleingangsbereich)

Es besteht ein sehr positiver Kontakt mit den Kindergartenpädagoginnen. Gerade im Hinblick auf die Schülereinschreibung und Sprachstandsfeststellung vertiefte sich der fachliche Austausch.

In einem Elternabend werden die zukünftigen Eltern der Erstklässler, über Vorschule, Integrationsklasse und über die erste Klasse informiert.

Jeder Elternteil hat bei der Schülereinschreibung die Möglichkeit seine Wünsche zu äußern.

Die zukünftigen Erstklässler besuchen vor den Ferien unsere Schule und werden aktiv in den Unterricht eingebunden. Beim Schulfest werden den Einschulenden die Kinder vorgestellt, die sie in den ersten Schulwochen betreuen, damit der Einstieg den Schülern leichter fällt.

Nahtstelle Volksschule - weiterführende Schulen

Es findet ein Informationsabend mit den Eltern statt. Die Schulleiter der aufnehmenden Schulen stellen die verschiedenen Möglichkeiten nach der vierten Klasse vor.

Mit einem Tag der offenen Tür lernen die Kinder die Mittelschulen und Gymnasien kennen.

Förderung zur Steigerung der Lesekompetenz

SchülerInnen aller Schulstufen werden im Klassenverband zum Lesen motiviert bzw. im Lesen trainiert, um ihre Lesekompetenz zu steigern (Buchvorstellungen, Leseolympiade, Lesenacht…)

Zusammenarbeit mit der Bücherei Oberdorf. Die einzelnen Klassen besuchen regelmäßig die Bücherei. Es finden jährlich Lesungen statt.

Lesescreening für Schüler der dritten Klassen (Überprüfung der Lesefähigkeit)

Auf Initiative der Lehrpersonen kommen auch Lesepaten zum Einsatz.

Verkehrserziehung

Die Schule führt verschiedene Aktionen durch: Fahrradüberprüfungsaktion durch den ÖAMTC, Schülerlotsen, freiwillige Fahrradprüfung, Lehrausgänge, Aktion „Sehen und gesehen werden", Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei - Verkehrsschulung in VOK und 1. Klassen

Schülerbetreuung (Mittags- und Nachmittagsbetreuung)

Die Schüler können sich für einzelne oder mehrere Tage für die Mittagsbetreuung und Nachmittagsbetreuung anmelden lassen.
Die Mittagsbetreuung beginnt nach dem Unterrichtsende und dauert bis 13 Uhr 45.
Unter der Leitung von Bernadette Kegele, Alexandra Rupp und Andrea Haber werden die Kinder zu dieser Zeit betreut.
Die Mittagsbetreuung wird verlässlich von Montag bis Freitag angeboten. Das Essen wird von SPAR Mathis (gegenüber der Schule) geliefert.
Der Koch bringt das frisch zubereitete Essen persönlich vorbei und überzeugt sich, dass den Kindern das Essen gut schmeckt.
Es wird auf gesunde Kost geachtet, die Rückmeldungen der Kinder werden beachtet.
Fragen zur Mittagsbetreuung werden von Bernadette Kegele gerne beantwortet.
Viermal in der Woche findet auch eine Nachmittagsbetreuung statt. Montag- Dienstag- Mittwoch- und Donnerstagnachmittag.
Es werden mit den Kindern die Hausaufgaben gemacht und zusätzlich wird auch der Lernstoff vertieft.
Die Lernbetreuung dauert von 13 Uhr 45 bis 15 Uhr.
Zwei LehrerInnen betreuen die Kinder. Damit ist eine individuelle Betreuung der Kinder möglich.
Von 15 Uhr bis 16 Uhr werden Sie von der Freizeitpädagogin Andrea Haber, Alexandra Rupp und Bernadette Kegele betreut.
Die Kinder machen eine Stunde Sport in der Turnhalle.
Am Donnerstag werden zusätzlich zur Nachmittagsbetreuung Schach und Englisch angeboten.
Dienstag von 11 Uhr 50 bis 12 Uhr 40 können die Kinder auch einer Chorgruppe beitreten.

Somit bietet die VS Oberdorf eine Betreuung von Montag bis Donnerstag bis 16 Uhr an und am Freitag bis 13 Uhr 45.

Die Mittags- und die Freizeitbetreuung ist kostenpflichtig. Die Lernbetreuung mit den LehrerInnen ist kostenfrei.
Die Nachmittagsbetreuung ist nur in der Kombination mit der Freizeitbetreuung möglich.

Tarife für Schülerbetreuung an Schulen
VS Oberdorf (Schuljahr 2017/18)

Förderung der Kreativität

Zusätzlich zum Unterricht wird Chor für alle Kinder der Schule angeboten.

Förderung der fremdsprachlichen Kompetenzen

Die unverbindliche Übung Englisch wurde überdurchschnittlich gut angenommen.

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