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Die Geschichte der Oberdorfer Schule


Kaiserin Maria Theresia hat im Jahre 1771 den verpflichtenden Unterricht für alle Kinder eingeführt.

In dieser Zeit entstand auch im Oberdorf die erste Schule. Der Unterricht wurde im Sternenwirtshause am linken Ufer des Steinebachs erteilt (heute Wohnhaus Ecke Hafnergasse Schlossgasse). Dieses Haus gehörte damals dem Lorenz Rüf. Er lehrte in seinem Hause und war der erste Lehrer im Oberdorf. Nur im Winter wurde unterrichtet. Jeder Schüler und jede Schülerin mussten ein Scheit mitbringen, um die Schule zu beheizen. Der Lehrer hatte 74 Schüler zu betreuen. Als Lorenz Rüf starb, übernahm Michael Sohm die Lehrstelle. Unterrichtet wurde von da an  in einem Haus, das an der Stelle der heutigen „Alten Kochschule“ stand. Er begann mit dem Unterricht 1779 und lehrte bis 1807. Um das Jahr 1782 wurde eine zweite Klasse eingerichtet, die der Lehrer Johann Blaser übernahm.

Lehrer Sohm schrieb über das damalige Schulhaus: 'Es ist ein schlecht erbautes Haus, das vor Wind und Kälte schlecht geschützt ist.'  Damals stand noch das Emser Schlösschen.

1837 wurde die Schule dreiklassig. Eine Klasse musste aber im Hause des Ulrich Luger untergebracht werden, das östlich der alten Kapelle stand

Im Jahre 1887 wurde der Bau eines neuen Schulauses im Gemeindeausschuss beschlossen.
Am 29. Oktober 1892 konnte das neue Schulhaus eröffnet werden. Ein Drittel der Baukosten hatte der Fabrikant Viktor Hämmerle beigesteuert. Im Schuljahr 1892/93 besuchten 284 Schülerinnen und Schüler die neue Schule im Oberdorf. Sie wurden von sieben Lehrpersonen in vier Klasse unterrichtet, das sind über 40 Kinder pro Lehrperson!  

Die alte Schule kaufte Viktor Hämmerle. Er gründete die Koch- und Nähschule. Der Name „Kochschule“ ist diesem Gebäude bis auf den heutigen Tag geblieben. 1909 wurde die Schule auf acht Klassen erweitert. Sie wurde von 350 Schülern besucht. Nach dem zweiten Weltkrieg stieg mit der Einwohnerzahl auch die Anzahl der Schulkinder rasch an. Es wirkten als Schulleiter Eugen Grabher, Oskar Seelos, Walter Scheiterbauer und Friedrich Brunner.

Am 7. 1. 1980 wurde an der VS Oberdorf ein Elternverein gegründet, der erste an einer Dornbirner Volksschule.

Im Jahre 1981 beschloss die Stadtvertretung, die Oberdorfer Schule zu renovieren und zu erweitern. Sie wurde um eine Turnhalle, sowie drei Klassenräume und zwei Werkräume erweitert. Am 2. Juli 1983 wurde das in neuem Glanz erstrahlte Gebäude von Bürgermeister Dr. Karl Bohle feierlich eröffnet. Der Verfasser dieses Berichtes, seit September 1981 Leiter der  Schule, bedankte sich im Namen der Oberdorfer Schüler, Lehrer und Eltern für das gelungene Werk. Er versprach, das Schulgebäude zu hegen und zu pflegen.

Im Jahre 1991 wurde das Dachgeschoss ausgebaut. Es entstanden dadurch noch ein Klassenzimmer, ein Filmraum, der auch als Religionsraum genützt wird, und 2 kleine Gruppenräume.

Im Juli 2004 verabschiedete sich  Direktor Gabriel Reinhold in den Ruhestand.

Im darauffolgenden Schuljahr wirkte Erika Zwiener als Direktorin und seit dem Schuljahr 2005/06 Christian Pernsteiner als Direktor.

Dornbirn, im Februar 2007                                           Gabriel Reinhold

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